Verantwortung beim BVB:


Gemeinschaft stärken


Zukunft gestalten

Gemeinschaft stärken

Zukunft gestalten

Verantwortung beim BVB:

Spieltag ist

Feiertag

Unser Plan vom Spiel

Nachhaltige Entwicklung des BVB

Vorwort

Danke für das Vertrauen,
danke für das Engagement!

Liebe Leserin, lieber Leser,

eine Saison wie keine zuvor liegt hinter uns! Die Covid-19-Pandemie brachte für den BVB sowie für den gesamten Fußball bisher unbekannte Herausforderungen, und die vielfältigen Auswirkungen werden uns noch auf unbestimmte Zeit begleiten.

Der vorliegende Bericht trägt dem entsprechend Rechnung. Er schildert zum einen die coronabedingten „Sofortmaßnahmen“ und nimmt dabei sowohl auf die eigenen Schwerpunkte als auch auf die beeindruckende Fansolidarität mit Klub, Heimatstadt und Umgebung Bezug. Zum anderen stellt er die nachhaltige Entwicklung des BVB dar, die wir trotz aller äußeren Belastungen stetig verfolgt haben.

Die mit der weltweiten Pandemie einhergehenden gesellschaftlichen wie ökonomischen Herausforderungen haben den Profifußball in seinen Festen erschüttert. Saisonunterbrechung, sogenannte „Geisterspiele“ ohne Fans in den Stadien und die bis heute unbestimmte Rückkehr zur Normalität bedeuten für eine ganze Branche mit mehr als 56.000 Mitarbeiter*innen eine existenzielle Bedrohung. Für Borussia Dortmund haben dabei von Anfang an die Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter*innen sowie der Erhalt der wettbewerblichen Basis für alle Klubs im Vordergrund gestanden.

Aufgrund verantwortlichen Handelns in den letzten Jahren hat der BVB die wirtschaftliche Basis, trotz eines erheblichen Jahresfehlbetrages die Krisenzeit mit unseren Mitarbeiter*innen ohne Kurzarbeit zu überstehen. Zusätzlich haben wir im Rahmen einer Solidaritätsaktion der deutschen UEFA-Champions-League-Teilnehmer gemeinsam 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga bei unverschuldeten Härtefällen zu unterstützen.

Wir möchten uns an dieser Stelle für das gesellschaftliche Vertrauen im Zusammenhang mit dem Sonderspielbetrieb bedanken. Es bleibt bei aller Diskussion um eine vermeintliche Sonderbehandlung festzuhalten, dass Profifußball eben nicht vom Geld allein, sondern im Wesentlichen von der Begeisterung für sportliche Höchstleistung im Wettbewerb und von einem überwältigenden Gemeinschaftsgedanken geprägt ist.

So gilt es ganz besonders, uns für die Leistung aller BVB-Mitarbeiter*innen unter den außergewöhnlichen Umständen und bisweilen Zumutungen zu bedanken!

Der BVB konnte mit der Vizemeisterschaft und dem Erreichen der Champions League an das erfolgreichste Jahrzehnt der BVB-Geschichte anknüpfen. Mit 84 Toren, erzielt von 17 verschiedenen Borussen, haben wir unseren Bundesligarekord gebrochen und auch in dieser Saison unseren Fans attraktiven und torreichen Fußball geboten.

Sportlich bleiben wir ambitioniert. Es ist allerdings nicht die Zeit, das Streben um die Meisterschaft als besonderen Fokus hervorzuheben. Der BVB konnte mit Erling Haaland und Emre Can zur Winterpause zwei stark umkämpfte Transfers für sich entscheiden. Wir dokumentieren damit international einen exzellenten Ruf und eine individuelle Entwicklungsperspektive sowohl für herausragende Talente als auch für gestandene Nationalspieler.

#Borussiaverbindet: Auf diese kurze Formel lässt sich die wichtige Säule des BVB zusammenfassen. Der BVB ist eine außerordentlich starke, solidarische Gemeinschaft!

Seit Gründung des Vereins 1909 hat es kaum jemals eine Phase gegeben, in der praktisch gelebter Zusammenhalt vor Ort so offenkundig wurde wie zuletzt. Fußball ist weiterhin gesellschaftlicher Kitt, der aus zahllosen Maßnahmen der Fanszenen und Fanclubs, der Partnernetzwerke und Mitarbeiterinitiativen besteht. Der BVB hat unterstützt, zum Teil ermöglicht und seine eigene Strahlkraft motivierend eingesetzt, um eine beispiellose schwarzgelbe Welle der Solidarität in Gang zu setzen, von der wir hier gern berichten.

Berichtenswert ist es zudem, dass beim BVB zu den gesellschaftlich bedeutenden Themen Rassismus, Antisemitismus oder Diskriminierung seit Jahren durch konkrete Handlungskonzepte eine Haltung erarbeitet werden konnte, die aktuell besondere Anerkennung – auch international – erfährt. Der BVB wurde zu Jahresbeginn für seine stetige Erinnerungsarbeit zum 5. World Holocaust Forum in Jerusalem und zur Gedenkfeier anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und
Vernichtungslagers Auschwitz eingeladen. Dies stellt für uns eine besondere Anerkennung unserer gesellschaftlichen Arbeit gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung und für Vielfalt sowie Inklusion dar.

Bei der durch Corona dominierten Agenda haben wir die ökologischen Aspekte unseres Handelns nicht aus den Augen verloren. Kurzfristig konnten wir mit der CO2-Kompensation unserer Mannschafts-Flugreisen ein entsprechendes Zeichen setzen. Grundlegend wollen wir unser Veranstaltungsmanagement auch anhand ökologischer Kriterien weiterentwickeln und damit Themen der Energieeffizienz, der Ressourcenverwendung und der Mobilität verbinden. Dazu stehen wir im intensiven Austausch mit unseren Anspruchsgruppen.

Trotz aller aktuellen Herausforderungen wünschen wir Ihnen nun viel Freude beim Lesen dieses Berichts. Bitte bleiben Sie gesund!

Hans-Joachim Watzke
Vorsitzender der Geschäfts­führung

Thomas Treß
Geschäfts­führer

Carsten Cramer
Geschäfts­führer

 

Stakeholder Dialog

Unser Stakeholder-Dialog

Der BVB berührt die Interessen vieler Menschen. Deshalb ist für uns der Austausch mit unseren Anspruchsgruppen – auch Stakeholder genannt – sehr wichtig. Unser Ziel ist es, die unterschiedlichen Interessen möglichst in Einklang zu bringen, gegenseitiges Vertrauen zu stärken und langfristig zu erhalten. Im Dialog mit unseren verschiedenen Stakeholdern machen wir unsere Entscheidungen und unser Handeln sowie die daraus resultierenden Auswirkungen transparent, um im Austausch Rückmeldungen für unsere Weiterentwicklung zu erhalten.

Unsere Stakeholder

Borussia Dortmund ist umgeben von Teilhabern, Betroffenen und Interessierten, die in Wechselwirkung zueinander stehen und in beträchtlichem Maße von den Auswirkungen der Aktivitäten der Borussia beeinflusst werden. Im Umkehrschluss nehmen diese Stakeholder, je nach Intensität der Beziehung, Einfluss auf Entscheidungen des BVB. Dies betrifft damit im Kern nicht nur Fans, Mitglieder und Mitarbeiter*innen, sondern auch Sponsoren, Lieferanten, Behörden, Verbände und die Medien, aber auch die direkten Anlieger, die Stadt Dortmund und die weitere Region, welche Ansprüche oder Erwartungen an den BVB haben oder durch ihn beeinflusst werden. Als börsennotiertes Unternehmen sind zudem die Ziele, Bedürfnisse und Interessen unserer Aktionäre zu berücksichtigen.

 

Strukturierter Dialog

Mit all diesen Gruppen stehen wir fortlaufend in intensiven Gesprächen, um uns mit ihnen auszutauschen, welche Themen sie gegenwärtig und zukünftig für den BVB als relevant erachten, wie sie unsere Leistung bei den einzelnen Themen bewerten und welche Ansprüche sie an uns stellen. Mit der Fandelegierten-Versammlung, die zweimal jährlich tagt, und dem Fanrat, der sich regelmäßig trifft, wurden Plattformen etabliert, die die Kommunikation mit unseren unterschiedlichen Fangruppen strukturell institutionalisieren.

Durch die Pandemie bedingt wurden diese etablierten Formate digital weitergeführt. Die Sitzungen des Fanrates wurden per Web-Konferenz durchgeführt und weitergehende, themenspezifische Dialoge online organisiert. Die Pressekonferenzen fanden in der Zeit von März bis Mitte Juni als Livestream statt, in dem schriftlich gestellte Fragen der Presse beantwortet wurden.

Auch den direkten Austausch mit unseren Mitarbeiter*innen, Fans und Geschäftspartnern haben wir intensiv gepflegt. So haben wir jeden unserer Fanclubs telefonisch kontaktiert oder haben „digitale Fanclub-Besuche“ durchgeführt. Unsere Fanbeauftragten waren für Fans auch am mobilen Arbeitsplatz erreichbar. Der Dialog mit unseren Sponsoren wurde ebenfalls umfangreich fortgeführt und eine Vielzahl von Solidaritätsmaßnahmen organisiert.

Darüber hinaus hat sich der BVB konstruktiv in die Organisation zur Fortführung des Ligabetriebs eingebracht. Das Hygienekonzept der Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) für den „Sonderspielbetrieb“ wurde von Dr. Markus Braun als Fachexperte und Mannschaftsarzt des BVB mitgestaltet.

Der kontinuierliche Austausch mit der Stadt Dortmund und der Region sowie den Sicherheitsorganen Deutsches Rotes Kreuz, Polizei, Feuerwehr und den weiteren entsprechenden Organen wurde fortgeführt.

Aufgrund der Pandemie wurde die geplante Einbindung weiterer Stakeholder wie Lieferanten und Anwohner für den nächsten Vertiefungsschritt in die nächste Spielzeit verschoben.

Arbeitskreis Nachhaltigkeit Januar 2020

Fandelegierten-Versammlung Januar 2020

Wesentlichkeit

Unsere wesentlichen Themen

Der BVB hat die Themen identifiziert, die erhebliche ökonomische, ökologische und/oder soziale Auswirkungen haben bzw. die die Beurteilungen und Entscheidungen unserer Stakeholder erheblich beeinflussen und damit als wesentlich anzusehen sind. Diese Themen hat der BVB struktriert erfasst und bewertet.

Bezugsrahmen

Die Auswahl der Inhalte unseres Nachhaltigkeitsberichts folgt den Prinzipien der Vollständigkeit, der Wesentlichkeit und der Einbeziehung von Stakeholdern. Wir orientieren uns an den aktuellen Standards der „Global Reporting Initiative“ (GRI). Dieser Bericht wurde in Übereinstimmung mit den „GRI Standards 2016: Option Kern“ erstellt und umfasst den Berichtszeitraum der abgelaufenen Saison 2019/2020, aus der auch alle Kennzahlen – wenn nicht anders gekennzeichnet – abgeleitet sind.

Der Profifußball unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von klassischen Wirtschaftsbetrieben. Um dem Rechnung zu tragen, wurde die Systematik von GRI durch ein weiteres Handlungsfeld „Sportliche Entwicklung“ und die sozialen Themen um den Themenkreis „Fans, Mitglieder und Gesellschaft“ ergänzt. Alle Inhalte beziehen sich im Kern auf den Konzern Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. Ausgenommen sind Angaben über die Mitglieder des Vereins, da diese im BV. Borussia 09 e.V. Dortmund organisiert sind, und über die gemeinnützige Stiftung „leuchte auf“, die eine eigenständige Organisation ist.

Wesentlichkeit

Um die Themen zu identifizieren, die für uns aus unserer gesellschaftlichen Verantwortung heraus für unseren langfristigen Erfolg von besonderer Bedeutung sind, setzten wir uns seit 2017 strukturiert mit den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen unserer Aktivitäten und den Erwartungen unserer Stakeholder an den BVB auseinander. Ziel ist es, die Nachhaltigkeitsthemen hinsichtlich ihrer Auswirkungen unter Einbeziehung unserer Stakeholder zu erfassen, zu gewichten und uns bei unseren geschäftlichen Entscheidungen daran zu orientieren.

Die für den BVB wesentlichen Themen wurden 2018 nach den GRI-Anforderungen erfasst und erstmalig bewertet. Im Rahmen des jährlichen Reviews wurden die Themen im Mai/Juni 2020 auf Vollständigkeit und hinsichtlich ihrer Auswirkung und der Einschätzung der Stakeholder geprüft und angepasst. Wegen der Covid-19-Pandemie erfolgte der diesjährige Review der Themen durch die Abteilung Corporate Responsibility in Abstimmung mit den jeweiligen Fachverantwortlichen.

Auf der Basis der erhaltenen Kommentare und Anregungen wurden im Verhältnis zum letztjährigen Bericht zur Saison 2018/2019 folgende Anpassungen an den Begriffen und Einschätzungen gemacht:

  • Aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie wurde das Thema „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ sowohl in der Einschätzung der Erheblichkeit der Auswirkungen als auch in der Einschätzung des Einflusses auf Entscheidungen und Bewertungen der Stakeholder angehoben und als doppelt wesentlich nach § 289c Abs. 3 Satz 1 HGB betrachtet.
  • Mit Aussetzung des Spielbetriebs bzw. Fortsetzung unter Ausschluss der Fans wurde die Einschätzung des Einflusses auf Entscheidungen und Bewertungen der Stakeholder zum Thema „Besuchersicherheit“ höher bewertet.
  • Im Sonderspielbetrieb wurden die erheblichen Auswirkungen des BVB auf die lokale Wirtschaft noch deutlicher sichtbar. Daher wurden sowohl die Einschätzung zum Einfluss auf die Entscheidungen der Stakeholder als auch die Auswirkungen des Themas „Wirtschaftsfaktor in der Region“ angehoben.

Die weiteren 22 als wesentlich identifizierten  Themen wurden in ihrer Einschätzung nicht geändert.

Wesentlichkeitsmatrix

Die 25 als wesentlich identifizierten Themen werden in der nachstehenden Grafik dargestellt.

 

25 wesentliche Themen in 6 Handlungsfeldern

 

 

Nachhaltige Entwicklung

Unsere nachhaltige Entwicklung

„Eines unserer wichtigsten Themen“

So würdigte Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der Geschäftsführung, die nachhaltige Entwicklung auf der Bilanzpressekonferenz 2019. Das bedeutet, so zu handeln, dass die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt werden, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken, und dabei die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – wirtschaftlich effizient, sozial gerecht, ökologisch tragfähig – gleichberechtigt zu betrachten. Auf der Basis des sportlichen sowie ökonomischen Erfolges nimmt der BVB seine eng mit Dortmund und dem Ruhrgebiet verbundene Verantwortung wahr und erkennt die nachhaltige Entwicklung als ein globales Leitprinzip an.

Zur Koordination des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im Umgang mit den für den BVB wesentlichen sozialen, gesellschaftlichen und ökologischen Themen wurde im Sommer 2019 die Abteilung Corporate Responsibility gegründet.

Die organisatorische Verankerung des Themas ist ein Ergebnis der systematischen Weiterentwicklung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA zu unseren 25 wesentlichen Themen der Nachhaltigkeit, die wir in einem intensiven Stakeholder-Dialog definiert haben und jährlich einem Review unterziehen. Diese Entwicklung stellen wir in diesem nunmehr vierten Bericht in jährlicher Folge dar.

Prozess

Im Frühjahr 2019 haben wir dafür in einem strukturierten Planungsprozess ein auf zunächst drei Jahre angelegtes Programm mit konkreten Meilensteinen entwickelt.

Dieses Programm betrifft vier Aktionsebenen, die wir stets integriert miteinander verfolgen:

1. Die strategische Weiterentwicklung unserer nachhaltigen Entwicklung.

Hiermit verbunden ist die Konkretisierung der Managementansätze zu unseren 25 wesentlichen Themen mit qualitativen sowie quantitativen Zielen. Für die nachhaltige Entwicklung des BVB werden unter Beteiligung aller verantwortlichen Fachbereiche übergeordnete Grundsätze formuliert.

Auf der Basis einer SWOT-Analyse, die wir in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorgenommen haben, wurde ein spezifisches Chancen-Risiken-Profil entwickelt, das die Aspekte der nichtfinanziellen Themen beinhaltet. Auf dieser Grundlage arbeiten wir interdisziplinär und abteilungsübergreifend daran, quantifizierbare Ziele mit dazugehörenden Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Die deutliche Verknüpfung unserer Arbeitsschwerpunkte mit den international anerkannten „Sustainable Development Goals“ (SDGs) wird ein nächster Schritt zur Verdeutlichung der Verantwortung von Borussia Dortmund sein, diese Ziele zu erreichen.

2. Der kontinuierliche Dialog mit unseren internen sowie externen Anspruchsgruppen.

Den begonnenen Dialogprozess mit unseren Anspruchsgruppen werden wir fortsetzen und ausbauen. Nach vier Jahren ist im Herbst 2020/Frühjahr 2021 die Aktualisierung der Wesentlichkeitsanalyse geplant. Wichtige Impulse dazu erhoffen wir uns sowohl von unseren Partnern in der Lieferkette als auch von unseren langjährigen Sponsoren.

3. Die konkrete und praxisorientiere Umsetzung von Maßnahmen in sieben Arbeitsschwerpunkten.

Da die spezifischen Umweltthemen BVB-übergreifend stark an Bedeutung zugenommen haben, wurde dafür ein eigener Arbeitsschwerpunkt aufgesetzt. So sind nun sieben klar strukturierte Arbeitsschwerpunkte entstanden, die im Kapitel „Gemeinsam verantwortlich handeln“ mit den ergriffenen Maßnahmen in der Saison 2019/2020 dargestellt werden.

4. Die kommunikative Begleitung unserer Entwicklung im Sinne einer transparenten und echten Kommunikation mit unseren Mitarbeitern, Fans und externen Stakeholdern.

Der interne wie externe Austausch mit unseren Stakeholdern hat trotz Einschränkungen umfangreich stattgefunden. Coronabedingt wurden Zeitressourcen genutzt, die zuvor durch den Profibetrieb so kaum möglich gewesen wären. Insbesondere mit unseren Fanclubs und mit den Eltern unserer Schützlinge des Jugendinternats wurde ein veränderter, aber intensiver Dialog gepflegt. Die Lieferantenbeziehungen wurden durch die gemeinsame Krisenerfahrung besonders aktiviert. Der jährliche Nachhaltigkeitsbericht und die lebendige Online-Präsenz zu Nachhaltigkeitsthemen mit vielfältigen unterjährigen Beiträgen dokumentieren die zunehmende Alltagsbedeutung der Nachhaltigkeitsaspekte in unserem Handeln.

Evaluierung

Im Rahmen unserer jährlichen Berichterstattung evaluieren wir regelmäßig unsere im vierten Berichtsteil beschriebenen Managementansätze zu den wesentlichen Themen und passen diese entsprechend an bzw. schreiben sie fort. Durch die zunehmende Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen und die Erhebung der jeweiligen Leistungsindikatoren entsteht so ein System der kontinuierlichen Verbesserung mit laufender Rückkopplung auch mit unseren Stakeholdern.Das versetzt uns in die Lage, unsere Leistungen im Vergleich zu den gesetzten Zielen transparent zu kommunizieren, einschließlich der gemachten Fortschritte und möglichen Defizite. Damit haben wir für uns die Rahmenbedingungen gesetzt, um erfolgreich die sich aus der Auseinandersetzung mit den für uns wesentlichen Themen ergebenden Chancen wahrzunehmen und entsprechende Risiken frühzeitig zu erkennen – ein wichtiger Schritt auf unserem Weg.

Chartas und Verbände

Hans-Joachim Watzke vertritt seit September 2019 auf europäischer Verbandsebene die Interessen der Bundesligisten. Er wurde als neues Vorstandsmitglied in die European Club Association (ECA) gewählt. Dr. Christian Hockenjos ist Vorsitzender des Vorstandes der Vereinigung deutscher Stadionbetreiber (VdS). Der VdS ist ein Zusammenschluss aller Betreiber von Großveranstaltungsstätten, die für internationale Sportveranstaltungen wie insbesondere Fußballspiele, Konzerte und ähnliche Großevents zugelassen sind.

Mitgliedschaft in folgenden Verbänden:

  • DFL Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL)
  • Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB)
  • Union of European Football Association (UEFA)
  • Fédération Internationale de Football Association (FIFA)
  • Westdeutscher Fußballverband e.V. (WDFV)
  • Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V. (FLVW)
  • European Club Association (ECA)
  • Vereinigung deutscher Stadionbetreiber (VdS)

Förderung folgender Chartas und Initiativen:

  • Bundesverband Deutscher Stiftungen (Stiftung „leuchte auf“)
  • Business Social Compliance Initiative (BSCI)
  • Initiativkreis Ruhr e.V.
  • „Bewusst wie e.V.“ – Unternehmensverbund für gesellschaftliche Verantwortung

Konkret werden!

Aktuelles aus unseren 7 Arbeitsschwerpunkten