Konkret werden!

Die BVB U23 auf den Spuren der Stadt Dortmund

U23-Trainer Mike Tullberg hat sich am Mittwoch-Nachmittag nach dem Training etwas Besonderes einfallen lassen…

12.09.2019

U23-Trainer Mike Tullberg hat sich am Mittwoch-Nachmittag nach dem Training etwas Besonderes einfallen lassen, er schickte seine Mannschaft mit dem Mannschaftsbus auf eine kurze Tour durch Dortmund. So lernten die Jungs, die neu dazugekommen sind, ihre neue Heimat etwas kennen und der eine oder andere “Alt-Borusse” sah ganz neue Seiten.

Vom Trainingsgelände in Dortmund-Brackel ging es für die jungen BVB-Spieler erst einmal in Richtung Dortmund-Hörde. Vorbei am Phoenix-See, der einmal ein großes Stahlwerk war und heute Naherholungsgebiet für tausende Dortmunder hin zum ehemaligen Hochofenwerk Phoenix-West. Dort erfuhren die Regionalligaspieler des BVB, dass hier vor über 20 Jahren noch zwei große Hochöfen jeden Tag Stahl schmolzen und tausenden Menschen Arbeit gaben. Heute genießen die Besucher den Blick über eine grüne Landschaft zum Westfalenpark und zum Signal-Iduna-Park.

Der große, letzte verbliebene Hochofen wirkt in dieser Landschaft mit modernen Bürogebäuden, einer Konzerthalle, einer Brauerei und dem Westfalenpark etwas fremd und altertümlich. Für viele Dortmunder ist der alte Hochofen ein beliebtes Ausflugsziel und die Älteren unter ihnen können berichten, wie es hier früher einmal war, im Schatten des Hochofen zu leben oder zu arbeiten.

Ein Blick über Dortmund und ein Schnitzel mit Kevin Großkreutz

Co-Trainer David Solga, einst selbst Nachwuchsspieler bei Borussia Dortmund, hat noch eine Ausbildung im Stahlwerk gemacht – damals als junger Mann auf der Westfalenhütte am Borsigplatz.

Im Kontrast zum Hochofen, der stellvertretend für eine wichtige Episode in der Geschichte der Stadt steht, ging es für die Borussen danach hoch hinaus. Auf den Florian, mehr als hundert Meter über dem Boden. Der Florian, das ist Dortmunds Fernsehturm, 1959 erbaut und insgesamt 208 Meter hoch. Auf der Aufsichtsplattform in 142 Metern Höhe konnten sich die Spieler ein Bild von ihrer Stadt machen. “Ganz schön grün”, stellte der eine oder andere überrascht fest. Von hier aus ist vieles zu sehen: vom berühmten “U” am Bahnhof, über den Phoenixsee, Phoenix-West, Signal-Iduna-Park und natürlich auch die sportliche Heimat der jungen Borussen, das Stadion Rote Erde.

Zum Abschluss der kleinen Spritztour gingen alle gemeinsam essen. Im “Mit Schmackes” gab es Schnitzel, Veganes und Bratkartoffeln – und Kevin Großkreutz, der überraschend auch vor Ort war.

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